Blasenentzündungen: Was das Brennen auslöst und wie Sie es löschen

By | Mai 31, 2013

Salzgitter (ots) – Unzählige Bakterien besiedeln unseren Körper. Die meisten dieser Kleinstlebewesen sind für das Organsystem Darm harmlos. Doch nicht jeder Bereich unseres Körpers kommt mit dem „Besuch“ so gut klar. So sind die Harnwege im Normalfall eine keimfreie Zone. Gelangen jedoch Bakterien von außen in die Blase, gerät das sensible Organ schnell aus dem Gleichgewicht. Die häufige Folge: Eine schmerzhafte Blasenentzündung.

Harnwege im Fokus

Unser Harnsystem setzt sich zusammen aus den beiden Nieren, den Harnleitern, der Harnblase und der Harnröhre. Die Nieren filtern Abbauprodukte des Stoffwechsels sowie Wasser aus dem Blutkreislauf heraus. Der dadurch gebildete Urin wird über die Harnleiter in die Harnblase transportiert. Diese ist von einer glatten Muskulatur umzogen. Sie ist sehr dehnfähig und „sammelt“ den Urin. Maximales Fassungsvermögen: 0,9 bis 1,5 Liter. Bis zu dieser Station ist der Urin bei gesunden Menschen keimfrei. Erst im letzten Abschnitt, der unteren Harnröhre, kommt es durch dort vorhandene Bakterien zu entsprechenden Beimengungen im Urin.

Vorsicht Eindringlinge! Wie entsteht eine Blasenentzündung?

Hauptverursacher sind Darmbakterien, meistens E. coli Bakterien. Sie bahnen sich den Weg durch die Harnröhre bis hin zur empfindlichen Blase und haften sich an ihre Schleimhaut. Aufgrund der Nähe zum Analbereich und der kurzen Harnröhre haben es die Darmbakterien, besonders bei Frauen leicht, einzudringen. Auch beim Geschlechtsverkehr können Bakterien aus dem Intimbereich bei Frauen schnell über die nahe gelegene Harnröhre in die Blase gelangen und sich dort vermehren. Eine übertriebene Intimhygiene sowie das Auskühlen des Unterleibs können zusätzlich Blasenentzündungen begünstigen.

Bärentraube gegen Blasenentzündung

Bei akuten, unkomplizierten Blasenentzündungen hat sich ein spezieller Trockenextrakt aus Blättern der Bärentraube besonders bewährt (in Cystinol akut® Dragees, rezeptfrei in der Apotheke). Denn er wirkt gleichzeitig antibakteriell, tötet also schädliche Bakterien ab, verhindert ihr Anhaften an der Blasenschleimhaut und lindert wirksam die Entzündung. Dank des dreifachen Wirkprofils werden die Keime rasch unschädlich gemacht, die Blasenschleimhaut kann sich regenerieren und die Schmerzen beim Wasserlassen bessern sich rasch.

 

Erstmalig veröffentlicht auf:

http://www.presseportal.de/pm/63000/2436146/blasenentzuendungen-was-das-brennen-ausloest-und-wie-sie-es-loeschen/